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Frank Schmitz

Schlief Str. 14
66793 Saarwellingen

Tel.:06838 / 1488
E-Mail:

Monika Blass-Stein

Im Weidenbruch 21
66793 Saarwellingen

Tel.:06838 / 7797

Gerhard Stuhlsatz

Salbacher Str. 31
66793 Saarwellingen

Tel.:06838 / 4041
E-Mail:

In der Großgemeinde Saarwellingen Ort, Schwarzenholz und Reisbach sind drei ehrenamtliche, vom LKA des Saarlandes geschulte Senioren-Sicherheitsberater tätig. Diese versuchen relevante Informationen zum Thema Sicherheit in den drei Ortsteilen zu vermitteln und sehen sich auch als Verbindungs- und Ansprechpartner zwischen den älteren Mitbürger/innen und der Polizei sowie allen Behörden.

 

Angebot:

  • Informationsveranstaltungen in allen drei Ortsteilen (die Veröffentlichung der aktuellen Veranstaltungen erfolgt in den Saarwellinger Nachrichten)
  • Ansprechpersonen für alle Vereine sowie Institutionen in der Gemeinde Saarwellingen. Gerne werden Vorträge zu allen Themen der Seniorensicherheit angeboten.
  • Schutz und Vorbeugung vor Trickbetrügern, Wohnungseinbruch, Haustürgeschäften, Kaffeefahrten, etc.
  • Sicherheit im Straßenverkehr – auch in Zusammenarbeit mit der Polizei.
  • Kostenlose persönliche Beratung – auch zu Hause

Die Seniorensicherheitsberater informieren

Die Seniorensicherheitsberater des Landkreis St. Wendel wurden in den letzten Wochen von verschiedenen BürgerInnen darüber informiert, dass sie Telefonanrufe erhalten haben, wobei nach den persönlichen Daten der SeniorInnen gefragt worden sei.

In einem bekannt gewordenen Fall hat eine Seniorin aus der Gemeinde Nohfelden nur einige Tage nach dem Telefonanruf Post durch die Deutsche Pflegeallianz und einer Vertriebsfirma von medizinischen Produkten erhalten. Mit dieser Post kam auch eine Probepackung von „Hirschberger Gelenk Formal Plus“ zum Preis von 19,90 €. Da die Seniorin dieses Produkt nicht bestellt hatte, überwies sie auch nicht den geforderten Kaufpreis. Bemerkenswert war dabei, dass in beiden Briefen der Vornamen der Seniorin auf die gleiche Weise falsch geschrieben worden war. Ein Zusammenwirken zwischen den beiden Briefabsendern war daher offensichtlich.

Als die Seniorin nach 4 Wochen den geforderten Verkaufspreis auf das Gelenkarzneiprodukt nicht beglichen hatte, kam auch bereits der nächste Brief, nun mit Mahnkosten von 5,- €. Mit Unterstützung eines Seniorensicherheitsberaters wurden die Forderungen schriftlich zurückgewiesen.

Die Seniorensicherheitsberater geben hierzu folgende Tipps:

• Geben Sie niemals am Telefon ihre persönlichen Daten preis, am besten Sie beenden
   das Telefonat sofort
• Schreiben Sie sich möglichst die Telefonnummer, das Datum und den Inhalt des Gesprächs
   auf
• Sollten Sie z. B. Ihre Adresse preisgegeben haben und erhalten einen angeblich ab
   geschlossenen Vertrag mit einer Zahlungsaufforderung: Zahlen Sie erstmal nichts!
• Melden Sie den Vorfall bei der Verbraucherzentrale oder einem Anwalt
• Melden Sie sich, falls es sich um einen Betrugsfall handelt, bei der Polizei und erstellen
   Sie eine Strafanzeige

 

Der Pflegestützpunkt des Landkreises teilt weiter ergänzend hierzu mit:

• Anrufe erfolgen immer ordnungsgemäß mit Namen!
• Es wird immer nur aus einem konkreten und nachvollziehbaren Anlass angerufen!
• Bleiben Sie achtsam!

Für weitere Informationen, auch zu anderen Themenfeldern stehen die Seniorensicherheitsberater beim Landratsamt St. Wendel unter der Tel.-Nr. 06851 801-5200 o. 5201 zur Verfügung.

 

Quelle:  Landesbeauftragter für Seniorensicherheitsberater, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Referat B1: Sozialpolitik, Inklusion und Teilhaberecht

Zwei Wohnungseinbrüche sind am Sonntagmorgen in Tholey passiert. Dort hatte ein Wohnungseigentümer 2 junge Frauen beim Einbrechen in seine Wohnung ertappt. Zuvor waren sie bereits in die Garage des Nachbarhauses eingedrungen. Beide Täterinnen konnten unerkannt flüchten.
Es kommt zwar verhältnismäßig selten vor, dass während der Anwesenheit von Hausbewohnern in eine Wohnung eingebrochen wird, aber man sollte dann die entsprechenden Verhaltensempfehlungen der Polizei und Seniorensicherheitsberater beachten.
Vorsicht, Einbrecher wollen nicht entdeckt werden und vermeiden nach Möglichkeit jede Konfrontation. Wenn man einen Einbrecher bemerkt, darf man sich ihm keinesfalls in den Weg stellen. Versuchtes Heldentum ist hier falsch, denn das könnte schlimm ausgehen. Man sollte bedenken, dass der Einbrecher es in der Regel nur auf Sachwerte abgesehen hat und keinesfalls eine körperliche Konfrontation mit den Hausbewohnern will. Er ist also ebenfalls, genau wie die aufmerksam gewordenen Hausbewohner, in einer hohen Erregungsphase.
Falls die Möglichkeit besteht, sollten die Hausbewohner sofort die Polizei über den Notruf 110 verständigen. Sollte es zu einem Sichtkontakt zwischen Einbrecher und Hausbewohner gekommen sein, ist es für die Polizei sehr wichtig, von dem/den Täter/n eine Personenbeschreibung zu bekommen. Für den Fall, dass die Einbrecher bereits die Wohnung verlassen haben, sollte man aus dem gesicherten Hausinnern heraus versuchen, mögliche Erkenntnisse über das Fluchtmittel (PKW) und den Fluchtweg zu erkennen. Auch diese Informationen sind für die Polizei von erheblicher Bedeutung, da sie von der Einsatzleitstelle dann sofort über Funk an die Polizeistreife bei der Tatortanfahrt weitergeleitet werden können.
Während dem Warten auf die anfahrende Polizeistreife sollte in der Wohnung darauf geachtet werden, dass nicht alles betreten und angefasst wird, da hierdurch Spuren vernichtet werden könnten, welche für erfolgversprechende Ermittlungen durch die Polizei benötigt werden. Für weitere Informationen, auch zu anderen Themenfeldern stehen die Seniorensicherheitsberater beim Landratsamt St. Wendel unter der Tel.-Nr. 06851 801-5200 oder 5201 zur Verfügung.

 

Quelle:  Landesbeauftragter für Seniorensicherheitsberater, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Referat B1: Sozialpolitik, Inklusion und Teilhaberecht

Berichte aus der Saarbrücker Zeitung

Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 06.10.2021, Lokalteil Regionalverband, C4

Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 04.11.2021, Panorama, D6; Verfasser: Herr Strauß

Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 01.12.2021, Homburger Rundschau, C1