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Heizspiegel für Deutschland

Steigende Heizkosten – Verbrauch vergleichen und Sparpotenzial herausfinden

Der neue bundesweite Heizspiegel zeigt: Die Heizkosten sind schon im vergangenen Jahr, also zu Beginn der Energiekrise, über alle Energieträger gestiegen – und werden in diesem Jahr noch deutlich höher ausfallen.  Es lohnt sich also jetzt noch mehr, beim Heizen zu sparen. Wie groß das Sparpotenzial ist, lässt sich ganz leicht online mit dem Heizkostenrechner ermitteln.

Sparpotenzial bei durchschnittlicher Wohnung: 640 Euro pro Jahr
Durchschnittlich 820 Euro pro Jahr kostete das Heizen einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im Mehrfamilienhaus mit Erdgas im Jahr 2021. Im Vergleich zum Vorjahr sind das laut Heizspiegel rund 135 Euro mehr (20 Prozent). Für das laufende Jahr geht die Analyse von weiteren Mehrkosten von rund 550 Euro (+ 67 Prozent) aus. Heizen mit Gas wird damit innerhalb von zwei Jahren doppelt so teuer. Bei vielen Haushalten werden die höheren Kosten also erst mit der Abrechnung im Jahr 2023 ankommen. Das Potenzial mit den richtigen Maßnahmen zu sparen, beträgt 640 Euro. Für das laufende Abrechnungsjahr ist das Sparpotenzial deutlich höher, da die Energiepreise derzeit weiter steigen. Entscheidend für die Heizkosten ist aber auch der energetische Zustand des Gebäudes. Die Vergleichswerte des Heizspiegels gelten für Zentralheizungen mit Erdgas, Heizöl, Fernwärme, Wärmepumpe und Holzpellets.

Heizkosten vergleichen – mit dem Online-Rechner
Bundesweite Vergleichswerte zum Heizenergieverbrauch und zu den Heizkosten sind im neuen Heizspiegel-Flyer zu finden. Den gibt es ab sofort kostenlos zum Herunterladen hier. Auch online ist ein Vergleich der Heizkosten mit dem Heizkostenrechner möglich: auf www.heizspiegel.de. Dort gibt es zusätzlich Tipps zum Senken der Heizkosten und CO2-Emissionen, die zum Haushalt passen – sowohl für Eigentümer*innen als auch für Mieter*innen.

Der Heizspiegel für Deutschland ist ein Angebot der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de) und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Er entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. Grundlage für die aktuelle Analyse des Abrechnungsjahrs 2021 sind über 190.000 Datensätze aus zentral beheizten Wohngebäuden in ganz Deutschland.