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Umweltschutz

Unsere Umwelt schützen – gemeinsam und nachhaltig

Die Aufgaben in den Bereichen des Umwelt- und Naturschutzes werden in Saarwellingen hauptamtlich im Rathaus von dem Umweltbeauftragten der Gemeinde Saarwellingen wahrgenommen.

Ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte der Gemeinde helfen ebenfalls, den wachsenden Umweltaufgaben gerecht zu werden.

Immissionsschutz bedeutet Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen solcher Einflüsse vorzubeugen. Zu den bekanntesten Umwelteinwirkungen zählen neben Luftverunreinigungen auch Erschütterungen und Geräusche.

§ 47c des Bundes-Immissionsschutzgesetzes verpflichtet die zuständigen Behörden zur Ausarbeitung von Lärmkarten. Das Umweltministerium hat gemeinsam mit dem saarländischen Städte- und Gemeindetag ein Pilotvorhaben bei der Fachhochschule in Birkenfeld mit dem Ziel der Lärmkartierung in Auftrag gegeben.

Mit der Verpflichtung die Lärmkarten in Zukunft regelmäßig zu aktualisieren, stehen jetzt Daten zu Verfügung, welche die Entwicklung der Lärmbelastung, den Umsetzungsgrad von Lärmschutzmaßnahmen und deren Wirksamkeit dokumentieren werden, vergleichbar wie das in anderen Bereichen des Umweltschutzes (z. B. Luftschadstoffe, Wassergüte) bereits geschieht.

Nach § 7 der 34. Bundesimmissionsschutzverordnung sind die Lärmkarten der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Sie können hier eingesehen werden:

Die Gemeinde Saarwellingen setzt sich aktiv für den Schutz heimischer Tier- und Pflanzenarten ein. Durch verschiedene Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt sollen natürliche Lebensräume erhalten und nachhaltig entwickelt werden.

Brut- und Setzzeit

Von Frühling bis Herbst (1. März bis 30. September) bekommen viele Tiere Nachwuchs. Daher suchen sie je nach Art vermehrt Schutz in Hohlräumen, Hecken, Baumkronen und Nischen. Leider nimmt die Artenvielfalt auch in Deutschland immer weiter ab, auch weil Rückzugsorte rar sind. Das Bundesnaturschutzgesetz wirkt dem mit seinen Geboten und Verboten hinsichtlich der Brut- und Setzzeit entgegen (vgl. § 39 BNatSchG).
Weitere Informationen dazu finden unter www.saarland.de/mukmav/DE/portale/naturschutz/informationen/brut-und-setzzeit

Asiatische Hornisse

Die Asiatische Hornisse zählt zu den invasiven Arten und breitet sich zunehmend auch in Deutschland aus. Sie stellt eine ernstzunehmende Bedrohung für heimische Insektenpopulationen, insbesondere Honigbienen, dar. Da es in Mitteleuropa keine natürlichen Fressfeinde dieser Hornissenart gibt, kann sie sich ungehindert ausbreiten und erreicht dabei Populationsdichten, die deutlich über denen der heimischen Europäischen Hornisse liegen.

Sichtungen der Asiatischen Hornisse – auch ohne erkennbares Nest – sollten umgehend gemeldet werden. Halten Sie unbedingt Abstand, machen Sie ein Foto und schicken Sie es über das Online-Meldeportal www.velutina-saar.de. Das Foto ist wichtig, um Verwechslungen mit der geschützten heimischen Hornisse auszuschließen.
Zusätzlich können Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde Saarwellingen Sichtungen auch beim Umweltbeauftragten oder direkt an Imker Volker Löw aus Reisbach melden, Mobil: 0170 9023915

Informationen zur Erkennung und zum richtigen Verhalten finden Sie hier. www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/wespen-und-hornissen/06323.html

Gewässerrandstreifen

Gewässeranlieger leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Bächen und Gewässern innerhalb der Gemeinde Saarwellingen. Durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Uferbereichen und Gewässern können Natur, Wasserqualität und Hochwasserschutz nachhaltig unterstützt werden. 

PDF-Download: Tipps_für_Gewässeranlieger.pdf

Renaturierung

Die Gemeinde Saarwellingen setzt sich aktiv für den Schutz und die ökologische Aufwertung ihrer Gewässer ein. Im Rahmen der Renaturierung des Ellbachs sollen natürliche Gewässerstrukturen wiederhergestellt und nachhaltig verbessert werden.
Ziel der Maßnahmen ist es, den Bachlauf naturnäher zu gestalten, die ökologische Vielfalt zu fördern sowie Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten langfristig zu sichern. Gleichzeitig leisten naturnahe Gewässer einen wichtigen Beitrag zum Hochwasser- und Klimaschutz.
Durch die Aufwertung des Gewässerumfeldes können unter anderem:

  • natürliche Uferbereiche gestärkt,
  • die Wasserqualität verbessert,
  • Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen,
  • sowie die ökologische Entwicklung des Gewässers gefördert werden.

Die Renaturierung trägt damit nicht nur zum Umwelt- und Naturschutz bei, sondern verbessert auch nachhaltig die Lebensqualität innerhalb der Gemeinde.
Ziele der Maßnahme

  • ökologische Aufwertung des Ellbachs
  • Förderung der Artenvielfalt
  • Verbesserung des natürlichen Wasserhaushalts
  • Stärkung des Hochwasserschutzes
  • Erhalt naturnaher Gewässerstrukturen
  • nachhaltige Entwicklung des Gewässerraums
  • Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz

Naturnahe Gewässer erfüllen wichtige Funktionen für Mensch und Umwelt. Sie dienen als Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, unterstützen die natürliche Wasserrückhaltung bei Starkregenereignissen und tragen zu einem gesunden Mikroklima bei. 

Hier geht's zum Bericht: www.rag.de/kommunikation/detail/news/die-renaturierung-des-ellbachs-in-saarwellingen-ist-fertiggestellt

In den vergangenen Jahren kam es in ganz Deutschland immer wieder zu verheerenden Unwetterereignissen mit Starkregen und Hochwasser. Dabei mussten auch einige Städte und Gemeinden im Saarland erfahren, wie verwundbar sie für die durch den Klimawandel mit hoher Wahrscheinlichkeit häufiger werdenden Naturgefahren sind.

Um Gefahrenpotentiale zu erkennen und Schutzmaßnahmen für alle Bürgerinnen und Bürger sowie die eigene Infrastruktur umsetzen zu können, hat die Gemeinde Saarwellingen am 20.10.2020 die Erstellung eines Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepts für das gesamte Gemeindegebiet beauftragt.

Die Erstellung des Konzepts erfolgte durch die Schweitzer Ingenieure GmbH aus Saarbrücken. Unterstützt wird das Ingenieurbüro durch das Ingenieurbüro eepi, Saarbrücken sowie das Büro ingGIS aus Merchweiler.

Auf Grundlage der Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen des Hochwasser- und Starkregenrisikomanagements (FRL-HWS) vom 01.05.2019 fördert das Saarland das Vorsorgekonzept Starkregen und Hochwasser der Gemeinde mit 90%.

Starkregengefahrenkarten Ortsteil Saarwellingen:

Starkregengefahrenkarten Ortsteil Reisbach:

Starkregengefahrenkarten Ortsteil Schwarzenholz:

Hochwasser, was kann ich tun?

Hier finden Sie Infobroschüren zum Thema Hochwasser und Starkregen als PDF-Download: